Savannica's Savannah Katzen Savannah Katzen
Die Erben des wilden Serval!
Savannica's Savannah Cats

Deutsch - English
Savannah Cattery · Katzen, Kater, Kitten · Infos über Savannahs · Savannah Galerie · Kontakt · Site Map
Charakter der Savannah
Robuste Katzen mit angenehmem Charakter
Geschichte
Charakter
Zucht in Europa
Die Preise
Suchtgefahr
Artenschutz
Das Aussehen
Fazit

Durch den wirklich großen Genpool und die Einbeziehung des Servals dürfte es zu begründen sein, dass die Savannah bislang eine sehr gesunde und wirklich frohwüchsige Katzenrasse ("hybrid vigor") ist, die obendrein über ein wirklich sehr angenehmes, wohnzimmertaugliches Wesen, das nicht immer bei Hybridkatzen vorausgesetzt werden kann, verfügt. Bengalen der ersten Generation beispielsweise (die Züchter der Bengal mögen mir verzeihen) sind, Ausnahmen bestätigen die Regel, spätestens nach Eintritt der Geschlechtsreife nicht gerade "Schoßkatzen". Im Gegenteil, selbst wenn sie überwiegend mit der Flasche von Menschenhand mit viel Sorgfalt aufgezogen sind, weisen sie im Vergleich mit einer normalen Rassekatze ohne Wildblutanteil häufig eine extreme "Wildscheu" auf. Um gleich von vorneherein einen Aufschrei der Bengal-Züchter-Fraktion zu vermeiden, sei Folgendes gesagt: Diese erwähnte Wildscheu und auch das verstärkte Markierverhalten sowie die teilweise nicht vorhandene Bereitschaft, eine Katzentoilette mit handelsüblicher Streu aufzusuchen (viele F1-Bengalen entleeren sich, ebenso wie die wilde Urmutter felis bengalensis, ausschließlich in Wasser), verlieren sich bis zur F2 und ganz sicher zur SBT (also der durchgezüchteten Bengal) völlig! Diese sind genauso anhänglich und unproblematisch in der Haltung wie jede andere Rassekatze.

Anders die Savannah: Sie ist verspielt anhänglich, ja beinahe "doglike", denn sie folgt ihren Menschen gerne auf Schritt und Tritt und zudem apportieren viele Savannahs gerne. Und das auch als F1 oder F2. Zu Wasser haben sie auch oft nicht gerade ein (haus-)katzentypisches Verhältnis ... Panschen im Wassernapf macht Vergnügen und auch der beherzte (absichtliche) Hopser in die gefüllte Badewanne sollte mit ins Kalkül einbezogen werden ... denn so ein wenig "wassernarrisch" sind viele Savannahs. Auch was den Quassel-, Schnurr- und Kuschelmodus angeht, sind Savannahs irgendwie extrem ... Sie schmusen gerne, kommunizieren freundlich auch verbal mit ihrem Menschen und das Schnurren einer dieser Tupfenschönheiten übertönt locker das sonore Rauschen eines Computerlüfters. Schenkt man der Madam oder dem Monsieur auf dem Schoß aber zu wenig Aufmerksamkeit, wird man mit einem satten Liebesbiss mal wieder daran erinnert, bitte weiterzustreicheln ... tippen kann man auch mit fünf Fingern ... so meint jedenfalls die Savannah! Und zumindest das ein oder andere Exemplar, das ich kennen lernen durfte, brauchte in Sachen "wie fest darf man an Händen knabbern, ohne dass es wehtut" noch ein wenig Anleitung.

Die F1-Savannah ist durch ihren direkten Servalahnen (bislang ist es immer der Vater, denn es ist noch nicht gelungen, aus einer Servalkätzin Nachkommen eines Haus- bzw. Rassekaters zu ziehen - und dies nicht weil die Servaldamen den potentiellen Domestic-Katern das Fürchten gelehrt hätten, nein, entweder merken die Kater nicht, dass die Servaldame nun bereit wäre oder diese wird einfach nicht trächtig) wesentlich größer als wir es von unseren normalen Rassekatzen gewohnt sind. Dabei ist sie keinesfalls ein "Fettklops", sondern eigentlich nur extrem hochbeinig, lang im Körper und dabei schlank, drahtig und muskulös. Eine Katze dieser Größe (gerade bei den Katern sind schon F1er gesichtet worden, die auf den Hinterbeinen stehend die Größe eines sechsjährigen Kindes hatten!) und Dynamik macht im Spiel und auf der Jagd nach (Schein-)Beute, wie dem geworfenen Fellmäuschen, natürlich gewaltige Sätze und kann bisweilen im Spiel schon ein wenig ruppig sein. Daher empfehlen manche amerikanische Züchter die F1-Savannah nicht für Familien mit noch sehr kleinen Kindern, andere wiederum haben auch mit der F1 keinerlei Bedenken. Ab der F2-Generation ist dies aber erwiesenermaßen kein Problem mehr und die Haltung einer F1 dürfte, da sie hierzulande nicht gezüchtet werden, sowieso eher den Züchtern vorbehalten sein. Dazu kommt noch, dass für eine weibliches F1-Kitten die stolze Summe zwischen ca. 7.500 und 10.000 US $ (je nach Wildblutprozent-Anteil und Qualität des Kittens) den Besitzer wechseln müssen, dazu addieren sich dann noch die Kosten für die benötigten Genehmigungen, den Flug, Zoll etc. ... Kurz und gut, diese Beautys haben einen gravierenden Nachteil, sie sind einfach höllisch teuer! Immerhin sind wir hier schon bei dem Preis eines soliden Kleinwagens angelangt. Die übrigens definitiv bis einschließlich der F3-Generation sterilen Kater sind im Vergleich dazu, als F1 mit rund 4.500 bis 5.000 US $ schon ein echtes "Sonderangebot".

Savannah Zucht Europa Savannah-Zucht in Europa



Savannah Infos
Savannahs Porträt
TICA Standard
Savannah Cat FAQ
Serval Info
Bengal Cat Info
Interview J. Srouve
Aufzucht von Katzenbabys
Katzen an der Leine
Savannahs Surftipps

 
© 2003 by Savannica's Savannah Cats · Monika Binder · www.savannah-cat.de
Kopie oder Vervielfältigung ausdrücklich nicht gestattet! Alle Rechte vorbehalten.