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Die Erben des wilden Serval!
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Der Preis einer Savannah
Warum sind Savannah Katzen so teuer?
Geschichte
Charakter
Zucht in Europa
Die Preise
Suchtgefahr
Artenschutz
Das Aussehen
Fazit

Dies werden sich sicher nun so manche Leser fragen, die meinen Zeilen bis hierher gefolgt sind. Nun, es beginnt damit, dass schon mal gar nicht jeder Serval eine "Hauskatze" decken will. Manche Züchter versuchen es schon seit vielen Jahren und möglicherweise schon mit dem zweiten oder dritten Serval und es klappt einfach nicht. Einen Serval zu halten, bedeutet ein wirklich großes Außengehege zu besitzen (unkastriert haben männliche wie auch weibliche Servale nun mal die Eigenschaft, ihr Territorium gründlich mit Duftmarken zu verzieren), das natürlich ausbruchsicher und artgerecht gestaltet sein muss und obendrein hätten die schönen Wilden natürlich gerne etwas anderes als handelsübliches Katzenfutter als Mahlzeit ... Frischfleisch (oder besser frisches "totes" Beutetier) gehört hier auf den Diätplan, und das alles kostet enorme Summen. Und es ist oft so, dass ein Serval erst mit zwei Jahren so langsam ernsthaftes Interesse an der Damenwelt zeigt ... wenn überhaupt eine Domestizierte vor seinen Augen Gnade findet. Der Größenunterschied zwischen einem Serval und einer Hauskatze ist schon enorm und der geneigte Betrachter fragt sich sicher schon, wie das überhaupt funktionieren soll. Doch es klappt nachweislich, denn die Savannah trägt die Servalgene in sich - das ist wissenschaftlich nachgewiesen. Zum Zweiten ist die Aufzucht einer F1-Generation wirklich etwas für Profis, denn die Tragzeiten von Serval und Hauskatze passen nicht so gut zusammen. Während eine Hauskatze ungefähr 63 Tage trägt, wären dem Serval schon eher 66 bis 77 Tage recht und so werden die Kitten häufig sozusagen "frühgeboren". Längst nicht jedes F1-Kätzchen überlebt und es bedarf einer großen Erfahrung und Sachkenntnis des Züchters, hier zum Erfolg zu kommen.

Kurz und gut, der Preis einer Savannah mag enorm erscheinen, hat aber durchaus eine Berechtigung. Wobei man natürlich auch sagen muss, die Nachfrage ist groß und die von den amerikanischen Züchtern verlangten Preise werden bezahlt - also werden sie vermutlich kaum sinken. Wer eine Savannahzucht aufbauen möchte, muss wirklich viel Geld in die Hand nehmen, denn zwei Kätzinnen sollten es ja schon sein und dazu noch der passende Outcross-Kater oder vielleicht einer der wenigen F5- oder F6-Kater, die es bislang gibt und die definitiv fruchtbar (und obendrein sündhaft teuer) sind. Schnell hat man auf diese Art und Weise nur für die Anschaffung der Zuchttiere erst mal 20.000 US $ ausgegeben und noch keinen Cent eingenommen. Dazu kommt noch ein mehrwöchiges Selbststudium in Behördendeutsch und Artenschutzrecht ... und zudem sollte Ihr Zuhause natürlich auch den Vorschriften entsprechen: großes Gehege, genügend Platz, Sachkenntnis setzen wir jetzt einfach mal voraus.

Tja und dann heißt es die lieben Jungtiere erst mal mindestens ein Jahr lang gut füttern, lieb haben und versorgen und hoffen, dass der ersehnte Nachwuchs sich auch einstellt. Wer also glaubt, mit der Savannahzucht ist das große Geld zu verdienen, ist wie bei jeder seriösen Form der Katzenzucht garantiert auf dem Holzweg. O.K. - über Geld redet man nicht - man hat es einfach. Aber da nach Erscheinen dieses Artikels sicher so mancher ins Grübeln kommt, ob so ein "kleiner" Savannahliebhaberkater nicht das Richtige sein könnte, reden wir eben trotzdem mal über den (T)Euro: Hier in unseren Landen müssen Sie für einen F3-Kater (Zuchtverwendung erübrigt sich, da ohnehin steril) ungefähr 1.500 bis 2.000 EURO anlegen. Eine Kätzin ist, so zu haben, noch eine Ecke teurer. Die F2-Generation ist bislang noch nicht angeboten worden und Savannah x Savannah-Verpaarungen gab es in Europa ebenfalls noch nicht. Wenn es einmal so weit sein wird, muss der geneigte Interessent in jedem Fall noch einiges tiefer in die Tasche greifen ...

Savannah-Sucht Vorsicht: Savannahs machen süchtig!



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